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Alle Beiträge zum Stichwort: Insolvenzanfechtung

BGH zur Insolvenzanfechtung

Drei mögliche Argumente gegen eine Anfechtung eines Insolvenzverwalters

Die insolvenzrechtliche Anfechtung ermöglicht Insolvenzverwaltern die Rückforderung von Vermögensverschiebungen, die der Insolvenzschuldner im Vorfeld des Insolvenzverfahrens vorgenommen hat. Als Vertragspartner des Insolvenzschuldners könnten Sie daher zur Rückgewähr des Erlangten verpflichtet sein. Mit welchen Argumenten können Sie sich gegen eine solche Anfechtung wehren?

25.04.2022
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Weitere neue Ausrichtung der BGH-Rechtsprechung zur Vorsatzanfechtung nach § 133 InsO

Allein die verzögerte Begleichung von Forderungen ist für die Vorsatzanfechtung nach § 133 InsO nicht mehr ausreichend. Ein schleppendes Zahlungsverhalten des Schuldners ist weder für den Nachweis der Gläubigerbenachteiligungsabsicht des Schuldners, noch der Kenntnis des Gläubigers hierüber ausreichend, wenn der Gläubiger nachweisen kann, dass sich dieses Verhalten – unabhängig von der Liquidität des Schuldners – durch die gesamte Geschäftsbeziehung gezogen hat.

29.03.2022
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Neuausrichtung der BGH-Rechtsprechung zur Vorsatzanfechtung nach § 133 InsO

Die Kenntnis des Gläubigers von der Gläubigerbenachteiligungsabsicht des Schuldners kann nicht mehr allein darauf gestützt werden, dass der Schuldner zum Zeitpunkt der angefochtenen Rechtshandlung für den Gläubiger erkennbar zahlungsunfähig war. Dies hat der Bundesgerichtshof (BGH) unter dem neuen Vorsitzenden des 9. Zivilsenates zu § 133 InsO entschieden.

29.11.2021
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Insolvenzrecht

Ausschüttung eines Gewinnvortrages und das Risiko der Insolvenzanfechtung

Jede Zahlung, die ein Gesellschafter einer GmbH im letzten Jahr vor dem Eröffnungsantrag oder danach als Rückzahlung oder Zinsen auf ein der Gesellschaft zur Verfügung gestelltes Darlehen (oder auf eine mit einem Darlehen wirtschaftlich vergleichbare Forderung) erhalten hat, ist nach der Insolvenzeröffnung anfechtbar. Sie ist damit der insolventen GmbH, d.h. dem Insolvenzverwalter, zurückzuerstatten.Jede Zahlung, die ein Gesellschafter einer GmbH im letzten Jahr vor dem Eröffnungsantrag oder danach als Rückzahlung oder Zinsen auf ein der Gesellschaft zur Verfügung gestelltes Darlehen (oder auf eine mit einem Darlehen wirtschaftlich vergleichbare Forderung) erhalten hat, ist nach der Insolvenzeröffnung anfechtbar. Sie ist damit der insolventen GmbH, d.h. dem Insolvenzverwalter, zurückzuerstatten.

21.09.2021
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Insolvenzrecht

Die Rechtsprechung des BGH zur Vorsatzanfechtung

Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes zur Vorsatzanfechtung erhält eine neue Ausrichtung … so schreibt es der Bundesgerichtshof in seinem Urteil vom 06.05.2021.

09.07.2021
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Eigenverwaltung und Anfechtung: Wie verhindere ich als Gläubiger das Anfechtungsrisiko?

Ein Kunde befindet sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten und bittet Sie als Vertragspartner um Zahlungserleichterungen und damit eine Ratenzahlung

04.08.2020
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