Viele Kanzleien. Ein starkes Netzwerk.
Aktuelles
Neues aus Markt und Netzwerk
 

Versicherungsrecht aktuell Wer zahlt den Schaden, wenn ein schon längst zum Teil monatelang abgestelltes und nicht bewegtes Kraftfahrzeug durch einen Kurzschluss in der Elektrik in Brand gerät?

Nach der aktuellen Rechtsprechung des BGH muss dafür der Krafthaftpflichtversicherer des Pkw aufkommen. Das führt für den Versicherer zu dem unangenehmen Ergebnis, dass er für eine niedrige Versicherungsprämie von manchmal auch nur 250,00 € im Jahr Gebäudeschäden in zweistelliger Millionenhöhe aufwenden muss.

Darüber freuen sich natürlich die Gebäudeversicherer, in deren Prämien diese hohen Schäden eingerechnet sind. Sie sind die ersten, die einen Sachverständigen zum Brandort schicken und erst einmal suchen, ob irgendwo ein Pkw steht, dem man den Brand "in die Schuhe schieben kann". Im Moment trifft dies die Versicherer und nicht den Verbraucher. Aber selbstverständlich rechnet jede Versicherung ihre Schäden in ihre Preise ein.

Über kurz oder lang werden die Prämien in der Kfz-Haftpflichtversicherung auch für solche Fälle erhöht werden müssen. Das ist für den Verbraucher eine recht unschöne Sache.

Beitrag veröffentlicht am
11. Januar 2021

Diesen Beitrag teilen

Alle Fachbeiträge zeigen

Wohnungstürschlüssel
Mietrecht, Wohnraummietrecht
26.02.2026

Gewinnerzielung durch Untervermietung als Kündigungsgrund

Mit Urteil vom 28. Januar 2026 (VIII ZR 228/23) hat der Bundesgerichtshof die Grenzen zulässiger Untervermietung präzisiert. Im Kern stellt der Senat klar, dass eine gewinnorientierte Untervermietung nicht vom berechtigten Interesse des § 553 Abs. 1 Satz 1 BGB gedeckt ist. Erfolgt die Untervermietung ohne Zustimmung des Vermieters, kann dies eine ordentliche Kündigung des gesamten Mietverhältnisses rechtfertigen.

Beitrag lesen
sport-run-laufen-gleich-wettkampf
Arbeitsrecht
25.02.2026

Die neue Entgelttransparenzrichtlinie – Was kommt auf mittelständische Unternehmen zu?

Mit Inkrafttreten der neuen EU-Entgelttransparenzrichtlinie im Juni 2026 werden bestehende Vorgaben zur gleichen Bezahlung von Männern und Frauen deutlich verschärft.

Beitrag lesen
Briefkasten
Arbeitsrecht, Allgemeines Zivilrecht
20.02.2026

Zugang von Kündigung: Warum Einwurf-Einschreiben nach neuer Rechtsprechung nicht mehr ausreichen

Digitalisierung des Zustellverfahrens mindert die Beweiskraft

Beitrag lesen