Viele Kanzleien. Ein starkes Netzwerk.
Aktuelles
Neues aus Markt und Netzwerk
 

Familienrecht Scheidung mit Kind

Eine Scheidung mit Kind birgt oft ein höheres Konfliktpotenzial als eine Scheidung ohne Kind. Das Kind wird immer eine Art Bindeglied zwischen den Elternteilen darstellen. Die Elternteile sollten daher versuchen, friedlich und klar vernünftige Regelungen zu treffen. Das erfordert auf beiden Seiten gegenseitiges Verständnis und Kooperation. Wichtig ist, dass bei sämtlichen Regelungen stets das Kindeswohl im Fokus liegt.

In rechtlicher Hinsicht müssen Fragen zum Sorgerecht, Umgangsrecht und Unterhalt geklärt werden.

Auch für die Zeit nach der Scheidung steht den Eltern das gemeinsame Sorgerecht zu. Von erheblicher Bedeutung ist die Frage, bei wem die Kinder nach der Trennung oder Scheidung leben. Die Eltern müssen sich einigen, bei wem das Kind seinen gewöhnlichen Aufenthalt haben soll. Werden sich die Eltern nicht einig, entscheidet das Familiengericht.

Zudem muss geregelt werden, wann, wie oft und wie lange das Kind den anderen Elternteil besucht. Das Kind hat ein Recht auf Umgang mit jedem Elternteil. Genauso ist jeder Elternteil zum Umgang verpflichtet und berechtigt. Besteht zwischen den Eltern Uneinigkeit, kann das Familiengericht hierüber entscheiden.

Schließlich muss der Lebensunterhalt des Kindes geregelt werden. Das Kind hat gegen den nicht betreuenden Elternteil einen Anspruch auf Kindesunterhalt. Dieser bemisst sich nach der Düsseldorfer Tabelle.

Alle Fachbeiträge zeigen

Urheberrecht, Compliance, Gewerblicher Rechtsschutz
27.04.2026

Entschließung des Europäischen Parlaments zu KI und Urheberrecht: Die wichtigsten Bestimmungen im Überblick

Die am 10. März 2026 verabschiedete Entschließung des Europäischen Parlaments zu Urheberrecht und generativer künstlicher Intelligenz enthält eine klare Agenda für Gesetzgebungsreformen. Wenn Ihr Unternehmen KI entwickelt, einsetzt oder nutzt – oder Inhalte erstellt, die von KI-Systemen verarbeitet werden – ist dies für Sie von unmittelbarer Relevanz.

Beitrag lesen
Daten-Datenschutz-data-DSGVO
Datenschutzrecht
20.04.2026

Datenschutzverstoß des Finanzamts: Schadensersatz muss erst bei der Behörde geltend gemacht werden

Personen, denen aufgrund eines Datenschutzverstoßes ein materieller oder immaterieller Schaden entstanden ist, können nach der Datenschutz-Grundverordnung einen Anspruch auf Schadensersatz gegenüber dem Verantwortlichen geltend machen. Betroffene müssen den Schaden und dessen negative Folgen aber stichhaltig nachweisen können; abstrakte Behauptungen ohne Beleg reichen nicht aus.

Beitrag lesen
Schifffahrtsrecht, Seerecht, Polizeirecht
20.04.2026

Russland-Sanktionen: Havarierter Öltanker darf weder eingezogen noch verwertet werden

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat in zwei Beschwerdeverfahren im Rahmen des vorläufigen Rechtsschutzes entschieden, dass ein im Zusammenhang mit den Russland-Sanktionen der Europäischen Union (EU) vom Zoll sichergestelltes Schiff samt Ladung vorerst nicht eingezogen und verwertet werden darf. Der zugrunde liegende Fall: Ein Öltanker war auf dem Weg von Russland nach Indien in der Ostsee havariert, manövrierunfähig in deutsche Hoheitsgewässer getrieben und anschließend auf einen Ankerplatz vor Sassnitz auf der Insel Rügen geschleppt worden.

Beitrag lesen