Viele Kanzleien. Ein starkes Netzwerk.
Aktuelles
Neues aus Markt und Netzwerk
 

Erbrecht Brauche ich ein Testament?

Brauche ich ein Testament? Diese Frage stellen sich immer mehr Menschen, spätestens wenn diese selbst Teil einer Erbengemeinschaft geworden sind und die typischen Streitigkeiten entstehen, weil der Nachlass nicht geregelt wurde.

Die Errichtung eines Testaments ist immer dann sinnvoll und notwendig, wenn von der gesetzlichen Erbfolge abgewichen werden soll. So gehen viele Erblasser davon aus, dass der Ehepartner im Todesfall zunächst Alleinerbe und damit ausreichend abgesichert ist, was jedoch nach der gesetzlichen Erbfolge nicht der Fall ist, da z.B. auch die eigenen Kinder im Regelfall die Hälfte des Nachlasses erben.

Es gibt viele weitere Konstellationen in denen die Errichtung eines Testaments sinnvoll ist, so z.B., wenn Sie eheliche und nicht eheliche Kinder oder Kinder aus erster Ehe haben, in klassischen Patch-Work-Familien, also wenn sowohl gemeinsame als auch einseitig Kinder vorhanden sind, wenn Sie ein Kind enterben möchten oder sich ein Unternehmen im Nachlass befindet.

Zahlreiche typische Streitpunkte in Erbengemeinschaften lassen sich von vornherein vermeiden, wenn man die Wünsche des zukünftigen Erblassers mit den Vorstellungen der zukünftigen Erben in Einklang bringt und hierbei erbschaftssteuerliche Aspekte berücksichtigt.

Alle Fachbeiträge zeigen

computer laptop unternehmer arbeit
Arbeitsrecht
26.08.2025

Nachträgliche Zulassung der Kündigungsschutzklage

Das BAG entschied am 3. April 2025, dass für die nachträgliche Zulassung einer Kündigungsschutzklage bei Schwangerschaft ein ärztlicher Nachweis erforderlich ist – ein positiver Selbsttest reicht nicht aus.

Beitrag lesen
Gesellschaftsrecht
26.08.2025

Reform des Personengesellschaftsrechts (MoPeG): Erste Erfahrungen und Risiken aus Sicht der Beratungspraxis nach Inkrafttreten zum 1. Januar 2024

Zum 1. Januar 2024 ist das Gesetz zur Modernisierung des Personengesellschaftsrechts (MoPeG) in Kraft getreten. Ziel dieser umfassenden Reform ist die zeitgemäße Ausgestaltung der Rechtsformen Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), offene Handelsgesellschaft (OHG), Kommanditgesellschaft (KG) und Partnergesellschaft (PartG). Erste Erfahrungen aus der Beratung zeigen: Insbesondere für mittelständische Unternehmen bestehen neue Handlungserfordernisse – aber auch Unsicherheiten und konkrete Risiken.

Beitrag lesen
Geschäftsführerhaftung in der Insolvenz, Insolvenzrecht
26.08.2025

Wann ist eine Zahlungsfähigkeit wiederhergestellt und liegt damit keine Geschäftsführerhaftung (mehr) vor?

Ein Geschäftsführer einer in die Insolvenz geratenen GmbH wird vom Insolvenzverwalter aus dem Gesichtspunkt der Insolvenzverschleppung auf Ersatz in Anspruch genommen. Die zugrundeliegende Argumentation lautet, dass die Zahlungsunfähigkeit bereits mehr als drei Wochen vor dem Datum des Insolvenzantrages entstanden sei. Der Geschäftsführer tritt dem mit dem Argument entgegen, dass zu dem betreffenden Zeitpunkt die Zahlungsfähigkeit wiederhergestellt gewesen sei.

Beitrag lesen